Der Schutz von Denkmälern ist Aufgabe der Bundesländer. Darum bestehen in Deutschland 16 verschiedene Denkmalschutzgesetze. Laut dem Denkmalschutzgesetz von Nordrhein-Westfalen sind Denkmäler „Sachen, Mehrheiten von Sachen und Teile von Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen bedeutend für die Erdgeschichte, für die Geschichte des Menschen, für die Kunst- und Kulturgeschichte, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und an deren Erhaltung und Nutzung wegen künstlerischer, wissenschaftlicher, volkskundlicher oder städtebaulicher Bedeutung ein Interesse der Allgemeinheit besteht.“ (1) Die Einschätzung darüber, was im „Interesse der Allgemeinheit“ steht und somit zum Denkmal ernannt und vor Vandalismus geschützt wird, ist Aufgabe der jeweiligen Denkmalschutzbehörde.

(1) Denkmalschutzgesetz NRW §2 (1-2) mit Stand vom 01.06.2023 https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_detail?sg=0&menu=0&bes_id=48749&anw_nr=2&aufgehoben=N&det_id=586787 (zuletzt aufgerufen am 07.06.2023).