Kunst im öffentlichen Raum ist dafür da, die Wahrnehmung aufzubrechen, zu irritieren und neue Perspektiven zu öffnen. (1) Die Gesellschaft sollte öffentlich mit Geschichte konfrontiert werden, fordert Arnold Bartetzky. (2)
Wenn man Denkmäler in einem neuen Licht betrachtet, so können sie zeitgemäße Erklärungen für historische Ereignisse liefern, die wiederum neue Schlüsse auf z.B. dargestellte Personen zulassen. Vorausgesetzt, sie sind noch da. Die Unabschließbarkeit der Deutungsvorgänge macht die Denkmal Substanz umso wertvoller, denn sie enthält Antworten auf Fragen, die bislang noch keiner gestellt hat. (3)

(1) Rauterberger, Hanno: „Ein Land im Kunstkrieg”, DIE ZEIT Nr. 35/2017(2017).Schlagwein, Felix: „Was tun mit umstrittenen Denkm.lern”.(2020) unter: https://www.dw.com/de/was-tun-mit-umstrittenendenkm%C3%A4lern/a-53840343 (abgerufen am 10.04.2023).
(2) Schlagwein, Felix: „Was tun mit umstrittenen Denkm.lern”.(2020) unter: https://www.dw.com/de/was-tun-mit-umstrittenendenkm%C3%A4lern/a-53840343 (abgerufen am 10.04.2023).
(3) Dolff-Bonekämper, Gabi: „Zur Streitseite der Denkmale”. (2002) unter: http://www.dolff-bonekaemper.de/denkmale-p.-1.html (abgerufen am 17.02.2023).